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Exkursion der Bezirksgruppe 85 Alb/Bodensee nach Lindau am Bodensee

Für die diesjährige Mitgliederexkursion der Bezirksgruppe 85 Alb/Bodensee am 11. September 2011 hatte der Wettergott extra einen warmen und sonnenreichen Tag reserviert. Beim Eintreffen der Teilnehmer in Lindau wurden diese zur Einstimmung sogar von herausgeputzten Oldtimern begrüßt, die sich am Hafen von Lindau gerade zu einer Ausstellung formierten.

 

Begonnen hatte die Exkursion mit einer Führung durch Lindau, welche unter dem Titel stand: „Stille Winkel“. Doch leider konnten die Winkel nur besichtigt werden, denn von Stille war an diesem Tag überhaupt nichts zu bemerken. Durch das herrliche Wetter und das Oldtimertreffen gab es nirgends einen Ort auf der Insel, der nicht bevölkert wurde. Die Stadtführerin verstand es  trotzdem ausgesprochen gut, die Gruppe kurzweilig über das Treiben in Lindau entlang der letzten Jahrhunderte zu informieren.

 

Nach der Besichtigung stand eine Rundfahrt auf dem Bodensee auf dem Programm. Hierzu war kein geringeres Schiff in den Hafen von Lindau eingelaufen, als der einzige noch verbliebene Raddampfer auf dem See, die Hohentwiel. Das im Jahr 1913 in Dienst gestellte Schiff wird übernächstes Jahr 100 Jahre alt und befindet sich in einem ausgezeichneten technischen Zustand.

 

Nach einer kompletten Restaurierung in den achtziger Jahren ging das Schiff im Jahr 1990 auf seine zweite Jungfernfahrt. Seit dieser Zeit wird es zu Ausflugs- und Eventfahrten auf dem See eingesetzt.

 

Seinen Abschluss fand der Tag in einem gemütlichen Restaurant in Lindau. Die Teilnehmer lobten die gute Organisation der Exkursion durch die Mitglieder des Vorstandes der Bezirksgruppe und freuen sich bereits jetzt auf die nächste Veranstaltung.

 

 

Exkursion der Bezirksgruppe 85 Alb/Bodensee zum Gigerwaldstausee in der Schweiz

Die diesjährige Mitgliederexkursion der Bezirksgruppe 85 Alb/Bodensee führte am 19. Juni 2010 in die Schweizer Alpen, zum Gigerwald Stausee. Das zu Beginn vorherschende Regenwetter konnte die gute Stimmung der Gruppe nicht vermießen. Gerade das Gegenteil war der Fall. Nach dem Motto: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ waren alle gut gewappnet und voller Erwartung auf das Tagesprogramm.

 

Zur Einstimmung wurde in Vätis, kurz vor dem Etappenziel, das zweite Frühstück eingenommen. Im Anschluss begann der Anstieg zum Stausee. Die Gruppe stellte sich bereits auf einen längeren Anstieg ein, da die Straße immer schmäler und enger wurde. Dank dem Können des Busfahrers kamen alle wohlbehalten am Ziel an.

 

Nach einer kurzen Präsentation im Besucherraum begaben sich alle in das Innere der Staumauer, um nach etwa 600 Treppenstufen am Grund der Stützmauer anzukommen. Als imposantestes Bauteil stellte sich dort die mit 3,5 Metern Duchmesser große Absperr- und Regelarmatur am Auslass des Seees dar. Über dieses Bauteil wird der Stausee entweder befüllt oder entleert.

 

Nach der Besichtigung stand die Umrundung des Stausees auf dem Programm. Hierzu bließ der Stauseewärter zur Einstimmung gekonnt auf seinem Alphorn. Im Anschluss an die etwa dreiviertelstündige Wanderung bis zum Beginn des Sees erwartete alle eine stärkende Mahlzeit im Bergdorf St. Martin. Der Rückweg konnte anschließend mit allen zur Verfügung stehenden Kräften angetreten werden.

 

Ihren gemütlichen Abschluss fand die Fahrt in der Nähe von Lindau. Die Teilnehmer waren sich einig, dass die Exkursion gelungen und von den Mitgliedern des Vorstandes der Bezirksgruppe sehr gut organisiert war.